Freiwillige Feuerwehr Heinsberg - Löscheinheit Oberbruch -
Freiwillige Feuerwehr Heinsberg- Löscheinheit Oberbruch -

News und aktuelle Berichte ...

Heinsberg-Oberbruch: Am Samstag, dem 16 September 2017 stand für rund 26 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Stadt Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) und dem Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Uetterath, LE-Horst) ein 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag auf dem Dienstplan. An diesem Tag simulieren die Betreuer samt Nachwuchs den Alltag bei einer richtigen Berufsfeuerwehr.


Es war noch dunkel, als morgens um 07:00 Uhr Dienstantritt im Gerätehaus in Oberbruch war. Zunächst wurde der Feuerwehrnachwuchs aufgeteilt. Eine Küchencrew war für das Frühstück verantwortlich, zwei weitere Jugendliche besetzten die Leitstelle, um Notrufe entgegenzunehmen, der Rest wurde auf drei Einsatzfahrzeuge aus den Löscheinheiten aufgeteilt. Neben dem Löschgruppenfahrzeug aus Oberbruch und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Dremmen, wurde das Mannschaftstransportfahrzeug aus Porselen zum ELW (Einsatzleitwagen) umfunktioniert. Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten, kurz nach dem Frühstück schrillte der Alarm. Im Gerätehaus Porselen wurde ein Brand gemeldet, zwei Personen wurden vermisst. Umgehend rückte der Löschzug nach Porselen aus. Vor Ort wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Ein Trupp unter Jugendfeuerwehratemschutz ging zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Der Brand war schnell unter Kontrolle gebracht und die vermissten Personen gerettet.

Insgesamt wurden die Jugendlichen zu acht Einsätzen unterschiedlichster Art gerufen. Auch eine Katze musste von einem Baum gerettet werden. Am Nachmittag war eine Person unter einem Container eingeklemmt und musste mittels Hebekissen befreit werden. Um kurz nach Mitternacht brannten Paletten auf einem Feld zwischen Dremmen und Porselen. Ein Trupp unter Atemschutz hatte den Brand mit einem S-Rohr schnell gelöscht. Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde mit theoretischen und sportlichem Unterricht gefüllt. So wurde zum Beispiel das absuchen von Räumen in der Fahrzeughalle geübt.

Eine kleine Neuerung an diesem Berufsfeuerwehrtag war die soziale Plattform „Facebook“. Die Jugendfeuerwehr nutzt die Plattform, um Bevölkerung und Interessenten über Aktivitäten zu Informieren. Übungsdienst werden oft mit Bilder und kurzen Texten versehen. An diesem Tag berichteten wir über jede Aktivität mit Bildern und Beschreibungen. Zahlreiche Posts fanden sehr viel Zuspruch in der Bevölkerung und wurden von vielen Fans den ganzen Tag über begleitet und kommentiert. Viel Lob gab es für die Motivation und Leistung der Jugendlichen. Am Sonntagmorgen endete der Berufsfeuerwehrtag 2017 pünktlich um sieben Uhr. Nachdem die Fahrzeuge gereinigt und das Gerätehaus geputzt wurden, konnten die Jugendlichen die Heimreise antreten. Für den ein oder anderen ging es wohl direkt ins Bett, schließlich war die Nacht kurz. Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen fand lobende Worte für den Nachwuchs, gleichzeitig dankte er den Betreuern für die Organisation und Ausübung des Tags. Auch Zugführer des Löschzuges 2, sowie der stellvertretende Einheitsführer der Löscheinheit Oberbruch, Dennis Sawkins machte sich vor Ort ein Bild der Lage und fand positive Worte für die Leistung der Jugendlichen. Als kleines Dankeschön verteilte Sawkins zahlreiche Süßigkeiten an die Kids. Schon am Montag ging der normale Übungsdienst weiter. Thema waren Fahrzeugpumpen sowie die Feuerwehrdienstvorschrift 3.

Heinsberg-Porselen:

 

Am Montag dem 10.07.2017 traf sich die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 traditionsgemäß zum letzten Übungsabend vor den Sommerferien am Gerätehaus in Porselen. Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Wlfens folgte der Einladung und kam mit erfreulichen Nachrichten.

 

Im ersten Halbjahr 2017 absolvierten gleich 12 Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe I und acht Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe III. Die Jugendflamme der Stufe I ist die erste Prüfung, in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr. Zahlreiche Fähigkeiten im Bereich der feuerwehrtechnischen Ausbildung wies der Feuerwehrnachwuchs in den letzten Monaten vor.

 

Teilnehmer: Tom Hilkens, Chantal Paschalidis, Steven Sawkins, Jean-Pascal Sawkins, Luca Meuffels, Maximillian Terporten, Sarmithan Veneeswaran, Kilian Buchkremer, Jost Hintzen, Luca Jansen, Nino Vaaßen und Jonas Maaßen.

 

Schon am 01.07.2017 fand die Abnahme der Jugendflamme Stufe III in Oberbruch statt. Unter den Augen des Kreisjugendfeuerwartes Willi Welfens musste der Nachwuchs ein Löschangriff aufbauen. Bei einer weiteren Übung nahm der Nachwuchs ein Schwerschaumrohr vor. Ebenfalls nahmen alle Teilnehmer an einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Auch dieser war erforderlich, um die Jugendflamme der Stufe III zu erwerben. Ein weiterer Themenpunkt war die Öffentlichkeitsarbeit. Hier leistete die Jugendfeuerwehr schon Vorarbeit. An einem schönen Samstag im Mai, sammelten die Jugendlichen zwischen Oberbruch und Dremmen drei Säcke voll mit Müll.

 

Teilnehmer: Joshua Dieken, Jost Hammermeister, Justus Hammermeister, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms und Jonas Wolff.

 

An diesem Abend erhielten alle Teilnehmer erfolgreich Ihre Jugendflamme samt Urkunde. Welfens lobte den Nachwuchs für diese Engagement. "Es ist eine tolle Leistung, darauf könnt ihr Stolz sein", betont Welfens. Auch Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen fand lobende Worte für den Nachwuchs. Neben Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens, folgte auch der Einheitsführer Lars Beckers aus Oberbruch, sowie der stellvertretende Einheitsführer aus Porselen Andreas Rothe der Einladung und würdigte die Leistung des Nachwuchses. "Wir haben eine hervorragende Jugendarbeit, darauf können wir stolz sein" verlautete Beckers. Das die Jugendarbeit Früchte trägt, zeigt sich an den Mitgliederzahlen. Am 31.12.2016 besteht die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 aus 38 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren. im Jahr 2017 werden drei Jugendfeuerwehrmitglieder in den aktiven Feuerwehrdienst überstellt. 

Stadtgebiet Heinsberg - Baesweiler:

 

Jugendfeuerwehr meistert Leistungsspange in Baesweiler

Am Samstag, den 08.07.2017 fand bei schönstem Sonnenschein im Baesweiler Sportpark die Abnahme der Leistungsspange statt. 13 Gruppen aus der Städtegemeine Aachen, dem Kreis Düren sowie dem Kreis Heinsberg stellten sich dieser Herausforderung. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung von vier Prüfungen, die die Jugendlichen in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr erreichen können.

 

Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Stadt Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) + Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Horst, LE-Uetterath) nahm erfolgreich an der Spange teil. Viel Freizeit investierten die Betreuer und die Jugendlichen für diesen Erfolg. Schon im April wurde begonnen, sich auf die Leistungsspange vorzubereiten. Neben dem normalen Übungsdienst, wurde pro Woche zwei Mal geübt. Neben einem sportlichen Teil, welcher aus Kugelstoßen und Staffellauf bestand, musste der Feuerwehrnachwuchs einen Löschangriff nach FwDV 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz) aufbauen. Eine weitere Kategorie war die Schnelligkeitsübung. Hier musste die Gruppe neun C-Rollschläuche, jeder 15 Meter lang, ohne Verdreher ausrollen und kuppeln. In der letzten Kategorie war "Wissen" gefragt. Ohne Betreuer mussten die Jugendlichen Fragen vor den Wertungsrichtern beantworten. Neben Allgemeinwissen, wurden hier auch feuerwehrtechnische Fragen gestellt.

 

Die Erleichterung bei den Betreuern, vor allem aber beim Nachwuchs war riesig, als es hieß: "bestanden". Mit Insgesamt 14,4 Punkten bestand die Gruppe den Nachweis. Auch der stellvertretende Zugführer des Löschzuges 2, BOI Helmut Jentgens machte sich vor Ort ein eigenes Bild. Er fand lobende Worte für die Betreuer und den Feuerwehrnachwuchs von Morgen. Er lobte das Arrangement und die investierte Zeit in die Vorbereitung. Auch Jugendfeuerwehrwart UBM Marco Kleinen lobte die Leistung des Nachwuchses und fand lobende Worte. "Die Mühe und die Zeit war gut investiert. Ihr habt einen super Job gemacht. Ihr seid ein tolles Team und habt super zusammen gearbeitet." So Kleinen. Teilnehmer: Jost Hammermeister, Justus Hammermeister (LE-Oberbruch); Paul Heutz, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms, Jonas Wolff (LE-Porselen); Joshua Diecken (LE-Dremmen); Benedikt Fiolka (LE-Horst) sowie Maximilian Terporten (LE-Uetterath). 

Heinsberg - Oberbruch:

 

Zu einem nicht üblichen Übungsdienst trafen sich die Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) sowie dem Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Uetterath, LE-Horst) am Samstagvormittag am Gerätehaus in Oberbruch.

 

Der Dienst hatte mit Feuerwehr eigentlich nicht viel zu tun. Thema war eine Umweltaktion, welche Jugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Marco Kleinen (LE-Oberbruch) geplant hatte. Mit Müllzangen, Handschuhen und Müllsäcken bestückt, machten sich die Jugendlichen samt Betreuer im Gänsemarsch auf den Weg in die Felder zwischen Oberbruch und Dremmen. An einer Fußgängerbrücke über die Wurm wurde der Feuerwehrnachwuchs in Gruppen aufgeteilt und mit einem Funkgerät ausgestattet. Ziel der Aktion war es, den Jugendlichen ein verantwortungsvollen Umgang mit der Natur aber auch mit der Müllentsorgung zu vermitteln.

 

Ortsvorsteher Helmut Frenken aus Oberbruch machte sich vor Ort selbst ein Bild der Aktion und fand lobende Worte. Auch zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer informierten sich über die Aktion und lobten das Engagement des Feuerwehrnachwuchses. Entlang der Wurm sowie an zahlreichen Feldwegen sammelten die Jugendlichen in rund zwei Stunden drei Müllsäcke voll mit Abfall. Verwundert war der Nachwuchs über eine Autofelge, welche an der Wurm illegal entsorgt wurde. Auch diese wurde aufgesammelt. Bei Sonnenschein gab es nach der Aktion noch für alle zwei Kugeln Eis. Der gesammelte Abfall wurde dem Bauhof zugeführt und wird doch ordnungsgemäß entsorgt. 

Heinsberg-Oberbruch:

 

Am frühen Dienstagabend kam es in der Schreinerei der Familie Hammermeister zu einem Feuer. Gegen 19 Uhr wurde die Informations- und Kommunikationseinheit sowie der Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) mit dem Alarmstichwort "Feuer 2 - brennt Schreinerei, Menschenleben in Gefahr" in den Heinsberger Ortsteil Oberbruch alarmiert. Dieses Einsatzszenario bot sich den Kräften bei einer gemeinsamen Zugübung.

 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Oberbruch drang bereits dichter Rauch aus der Produktionshalle. Der Inhaber der Schreinerei meldete dem Einsatzleiter einen vermissten Mitarbeiter, welcher sich wohl noch in der Schreinerei befand. Umgehend rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus. Parallel dazu wurde Wasserversorgung von der nahe gelegenen Graf-von-Galen Straße aufgebaut. Während ein Trupp die vermisste Person in der Schreinerei suchte, kam die Ehefrau des Inhabers vom Einkauf zurück. Völlig aufgelöst teilte diese mit, dass auch die beiden Kinder vermutlich in der Schreinerei seien.

 

Umgehend wurden weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um die Kinder zu suchen. Glücklicherweise hatten die sich beim Ausbruch des Feuers auf das Dach zurück gezogen. Über eine Steckleiter konnten die beiden Kinder gerettet werden und in die Obhut der Eltern übergeben werden. Sie kamen mit einem Schock davon.

 

Die Übung musste aufgrund eines Realeinsatz jedoch kurzeitig beendet werden. In Oberbruch kam es auf der Deichstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem PKW. Der Motoradfahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und reinigten die Fahrbahn.

 

Nach dem Einsatz gab es jedoch noch eine kurze Besprechung und Führung durch den Schreinereibetrieb. Organisatoren und Führungskräfte lobten die Leistung und Vorgehensweise der Einsatzkräfte . Auch der Leiter der Feuerwehr Heinsberg, Stadtbrandinspektor Ralf Wählen machte sich vor Ort ein Bild der Übung.

 

Oberbruch-Düsseldorf: Am Samstagmorgen machten sich einige Kameraden der Löscheinheit Oberbruch auf den Weg in die Landeshauptstadt. Gegen 07:30 Uhr ging es per Zug nach Düsseldorf. Ziel war das Feuerlöschboot im Hafen an der Bremer Straße. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir gegen 10:00 Uhr die Löschboot-Station. Nach einer kurzen Einweisung führte uns die diensthabende Besatzung zum Boot und zeigte Einblicke in den Maschinenraum, den Führerstand und die feuerwehrtechnische Ausrüstung. Ebenfalls erläuterte uns die Besatzung das Aufgabengebiet, die Ausbildung und kleine Details zum Löschboot. Highlight für alle war dann wohl eine kleine Rundfahrt im Hafengebiet. Leider spielte das Wetter an dem Tag nicht mit, aber das "Schietwetter" hat der Stimmung nicht geschadet. Gegen 12:00 Uhr ging es dann Richtung Altstadt. Hier haben wir den Nachmittag bei deftigem Essen und kalten Getränken ausklingen lassen. Vielen Dank an die Besatzung des Löschbootes für diese nicht alltäglichen Einblicke.

 

Informationen zum Löschboot gibt es auch im Internet: Löschboot 

Heinsberg-Oberbruch: Am 21.05.2016 heulen im Heinsberger Ortsteil Oberbruch gegen 16:30 Uhr die Sirenen. Am Feuerwehrgerätehaus der Löscheinheit Oberbruch steht ein kleinen Gartenhaus in Vollbrand. Mit Blaulicht und Martinshorn rückt die Jugendfeuerwehr zur Brandbekämpfung an. 

 

So schnell waren fünf Jahre vorbei. Am 21.05. und 22.05.2016 feierte die Feuerwehr Stadt Heinsberg, Löscheinheit Oberbruch ihr traditionelles Sommerfest zum 95.jährigen Bestehen der Löscheinheit.  Wie bei jedem Sommerfest eröffnete die Jugendfeuerwehr das Sommerfest mit einer kleinen Einsatzübung. Der Nachwuchs hatte den Brand schnell gelöscht. Rund 150 Besucher überzeugten sich selbst von der Leistung der Feuerwehr von Morgen. Unter kräftigem Applaus der Besucher hatte die Jugendfeuerwehr den Brand schnell gelöscht.

 

Das Wetter spielte mit. Bei kühlen Getränken und Grillspezialitäten wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Auch am Sonntag war das Fest trotz Regen sehr gut besucht. Zwei Fahrzeuge der Nato-Air-Base Feuerwehr Geilenkirchen waren zu einer Fahrzeugshow angereist. Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Heinsberg, den Gemeinden Waldfeucht und Selfkant und dem Siegerland feierten bis zum Nachmittag. Bis zum nächsten Fest wird es jedoch noch etwas dauern. 2021 wird die Löscheinheit Oberbruch dann 100 Jahre. 

 

Wir möchten uns bei allen Besuchern des Festes ganz herzlich bedanken! Es war ein tolles Fest ... Vielen Dank!

Heinsberg-Oberbruch: Zu einem besonderen Übungstermin trafen sich am Samstagmorgen 12 Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr Stadt Heinsberg,  Zug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) sowie dem Zug 3 (LE-Dremmen, LE-Horst, LE-Uetterath) im Feuerwehrgerätehaus in Oberbruch. Anlass für das Treffen war die Abnahme der Jugendflamme Stufe zwei, eine von vier Auszeichnungen, die die Jugendlichen im Laufe ihrer Jugendfeuerwehrlaufbahn erreichen können.

 

Unter den Augen von Kreisjugendfeuerwehrwart Brandinspektor Willi Welfens (LE-Waldenrath) mussten der Feuerwehrnachwuchs zwei kleinere Übungen in Gruppenarbeit absolvieren. Eine angenommene Unfallstelle wurde schnell und sicher abgesperrt, bei der zweiten Übung mussten die Jugendlichen einen Wasserwerfer aufbauen. Doch auch die Theorie wurde abgefragt. Bei einem Feuerwehrquiz mussten zahlreiche Gerätschaften erklärt und gezeigt werden. Mit Bravur haben alle Jugendlichen die Fragen beantwortet und die Gerätschaften erklärt.

 

Nach rund drei Stunden konnte Welfens mit Freude allen 12 Mitgliedern die Jugendflamme Stufe zwei überreichen. Welfens lobte den Nachwuchs für diese Leistung. Auch Jugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Marco Kleinen war mit der Leistung sehr zufrieden und fand lobende Worte für die Leistung des Feuerwehrnachwuchses. Nach einem kleinen Mittagessen und einen Gruppenfoto konnten die Jugendlichen die Heimreise antreten. 

 

Heinsberg-Oberbruch: Am Samstag dem 26.09.2015 probten Feuerwehrkräfte aus dem Stadtgebiet Heinsberg 24 Stunden lang den Ernstfall. Es war noch dunkel, als sich am Samstagmorgen rund 20 Feuerwehrmänner vom zweiten Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg (LG.Oberbruch, LG.Porselen) am Gerätehaus in Oberbruch versammelten. Auf dem Dienstplan stand eine 24-Stunden-Übung mit zahlreichen simulierten Einsätzen unterschiedlichster Art.

 

Noch bevor die Feuerwehrkräfte zum gemeinsamen Frühstück zusammen kamen, ertönte der Alarmgong. Mit dem Alarmstichwort "Person hinter Tür" wurden die Feuerwehrkräfte zum Birnbaum nach Oberbruch alarmiert. Eine Person war in der Wohnung gestürzt und konnte selbstständig nicht mehr die Türe öffnen. Mittels Werkzeug und einer Steckleiter konnte die Feuerwehr über ein gekipptes Fenster in die Wohnung einsteigen und die Tür öffnen. Die gestürzte Person wurde vom Rettungsdienst behandelt, für die Feuerwehr war der Einsatz beendet.

 

Im Tagesverlauf mussten die Kräfte zehn Einsätze abarbeiten. Schwerpunkt war die technische Hilfeleistung. Doch auch Brandeinsätze und ein Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern sorgten für Abwechslung. Kurz gegen Mittag meldete ein Mitarbeiter einer Logistikfirma an der Industrieparkstraße eine Leckage an einem Chemiefass. Umgehen rückten die Einsatzkräfte mit dem Löschzug aus. Nach einer Erkundung durch den Gruppenführer wurde ein Trupp unter Chemievollschutzanzügen mit Dichtmaterial eingesetzt, um die Leckage zu schließen.

 

Am späten Nachmittag kam es auf dem Gelände des BIZZPARK zu einem Betriebsunfall. Dabei wurde ein Mitarbeiter unter einer 26 Tonnen schweren Lokomotive eingeklemmt. Der Mitarbeiter wurde durch die Feuerwehr betreut, parallel dazu wurde die technische Rettung eingeleitet. Mittels Büffelwinde und Hebekissen konnte die Lokomotive angehoben werden und der Mitarbeiter befreit werden. 

 

Am Abend wurde der Löschzug zu einer Amtshilfe an die Wurm alarmiert. Hinter dem Schulzentrum in Oberbruch wurde eine Person vermisst. Bei diesem Einsatz wurden die Kräfte von der Drehleiter aus Heinsberg unterstützt. Der Bereich wurde aufgrund der Dunkelheit weiträumig ausgeleuchtet  und die vermisste Person so schnell gefunden.

 

Gegen 7 Uhr am Sonntagmorgen endetet die 24-Stunden-Übung. Teilnehmer und Organisatoren waren mehr als zufrieden mit der Verlauf der Übung. Für die Zukunft ist eine weitere 24-Stunden-Übung in Planung.

 

Einsätze:

 

1) Technische Hilfeleistung - Person hinter Tür

2) Brandmeldealarm - ausgelöster Rauchmelder

3) Gefährliche Stoffe & Güter - Leckage an Chemiefass  

4) Feuer 1 - Schuppenbrand

5) Technische Hilfeleistung - eingeklemmte Person unter Kuhgatter

6) Technische Hilfeleistung - Person unter Zug

7) Feuer 2 - LKW Brand

8) Amtshilfe Polizei - vermisste Person

9) Feuer 1 - unklare Feuermeldung 

10) Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall, Person unter LKW eingeklemmt

Zugübung am 20.08.2015 in Heinsberg

 

Heinsberg: Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstagabend auf dem Gelände einer Baufirma in Heinsberg. Ein Pkw-Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war frontal vor ein abgestellten Container gefahren. Ein Betriebsmitarbeiter sowie der Fahrer des Pkw wurden bei dem Zusammenstoß eingeklemmt.

Dieses Einsatzszenario bot sich den Feuerwehrkräften des Löschzuges 2 (LG.Oberbruch; LG.Porselen) sowie der Informations-und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg bei einer gemeinsamen Zugübung. Übungsziel war es, beide Personen möglichst schonend und zügig aus ihrer Misslage zu befreien. Nach Sicherstellung des Brandschutzes, konnte die Person unter dem Container mittels hydraulischer Rettungswerkzeuge zügig befreit werden und dem Rettungsdienst zur Weiterbehandlung übergeben werden.

Beim eingeklemmten Fahrer des Pkw sah die Situation anders aus. Dieser war durch die Wucht des Aufpralls mit den Füßen eingeklemmt. Zusätzlich klagte der Fahrer über starke Rückenschmerzen, welche auf eine Verletzung der Wirbelsäule deuteten. Die Einsatzkräfte entschieden sich, mittels hydraulischer Rettungsgeräte das Dach des Pkw zu entfernen, um eine schonende Rettung per Spineboard (Hilfsmittel zur Rettung von Personen) durchzuführen. Auch hier arbeiteten die Einsatzkräfte Hand in Hand und konnte die Person schnell aus dem Pkw befreien.

Zufrieden zeigten sich Organisator und Führungskräfte mit dem Verlauf der Übung. Die Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander war vorbildlich. Auch in der Zukunft wollte man noch intensiver auf die technische Unfallrettung eingehen, um im Ernstfall bestmöglich Hilfe leisten zu können. Die Zugübung war nach rund zwei Stunden beendet. 

Jugendfeuerwehr Heinsberg Zug 2+3 blickt auf gutes erstes Halbjahr zurück

 

 

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Heinsberg aus den Zügen 2+3 trafen sich zum letzten Übungsabend vor der Sommerpause im Gerätehaus Porselen und blickten auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr zurück.

 

Anfang des Jahres konnte der Jugendfeuerwehrwart der Züge 2+3 BM Andreas Rothe und Stadtjugendfeuerwehrwart BOI Michael Mertens an 19 Mitgliedern die Jugendflamme der Stufe I überreichen.

Weiterhin nahmen die Jugendlichen erst vor kurzem mit einer Gruppe an der Kreisjugendfeuerwehrolympiade anlässlich des Kreisjugendfeuerwehrtages in Wegberg erfolgreich teil.

 

Andreas Rothe nahm diesen Abend zum Anlass um all dies gebührend zu feiern und „seinen“ Kids „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Er organisierte zusammen mit seiner Frau einen gemeinsamen Grillabend bei dem es an nichts fehlte.

 

Bereits im Frühjahr 2015 übergab Andreas Rothe nach über 12 Jahren intensiver und sehr guter Jugendarbeit sein Amt als Jugendfeuerwehrwart der Züge 2+3 in die Hände seines bisherigen Stellvertreters UBM Marco Kleinen. A. Rothe übernimmt ab sofort die Aufgabe des Stellvertretenden Löschgruppenführers in der Löschgruppe Porselen  und zog sich aus Zeitgründen aus der Jugendfeuerwehr zurück.

 

Mit einem „persönlichem“ Abschiedsgeschenk für Ihn sowie seiner Frau bedankten sich alle Betreuer sowie natürlich alle Jugendlichen für die tollen, gemeinsamen Jahre. 

 

Autor: M.Kleinen / Foto: C.Pereira

Unsere Anschrift:

Freiwillige Feuerwehr Heinsberg

Löscheinheit Oberbruch
Am Birnbaum 9


D-52525 Heinsberg

Kontakt:

www.feuerwehr-oberbruch.de

info@feuerwehr-oberbruch.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Freiwillige Feuerwehr Oberbruch